Vertrag zwischen SGKK und Ärztekammer Salzburg Begleitung durch Paracelsus Medizinische Universität Salzburg Verantwortung für Gesundheitssystem und Patienten Für Ärzte & Ärztinnen Pressemeldungen der SGKK zur Salzburger Medikamentenvereinbarung Für Patientinnen und Patienten
Die Salzburger Ärzteschaft und die Salzburger Gebietskrankenkasse beschlossen gemeinsam, neue Richtlinien zur patientenorientierten und effektiven Medikamentenverschreibung.Im Zentrum steht, dass der Patient, das RICHTIGE Medikament für seine Therapie bekommt. Wenn gleichwertige Medikamente mit gleicher Wirkung zur Auswahl stehen, verschreibt der Arzt dasjenige, das am günstigsten ist. Das sieht die Salzburger Regelung vor.
Vertrag zwischen SGKK und Ärztekammer Salzburg
Der Vertrag zwischen SGKK und Ärztekammer schreibt fest, dass „der Arzt verpflichtet ist, jenes gleichwertige Medikament aus dem Erstattungskodex zu verordnen, das in Gesamtbetrachtung der medikamentösen Therapie als das kostengünstigste Medikament aufscheint.“ Es wird also kein Wirkstoff verordnet, sondern die Entscheidung, welches Medikament verschrieben wird, liegt ausschließlich beim Arzt. Im Unterschied zu ‚aut-idem’-Regelungen entscheidet der Arzt über die medikamentöse Therapie.
Begleitung durch Paracelsus Medizinische Universität Salzburg
Die Paracelsus Privatmedizinische Universität Salzburg begleitet das Projekt zur Qualitätssicherung. Univ.Prof. Dr. Andreas Sönnichsen meint dazu: „Bei Medikamenten gibt es in praktisch allen Gruppen viele absolut gleichwertige. Diese neue Salzburger Vereinbarung umfasst nur Medikamente, deren Gleichwertigkeit erwiesen ist. Wir begleiten und evaluieren das Projekt und bieten uns als Anlaufstelle für alle Ärzte an. Wir werden in Zweifelsfällen durch eine Recherche in den weltweiten medizinischen Datenbanken eine exakte Analyse der gesamten zur Verfügung stehenden Studienliteratur durchführen und ein Gutachten über die Gleichwertigkeit von Medikamenten erstellen.“
Verantwortung für Gesundheitssystem und Patienten
Die Medikamentenkosten stiegen bei der SGKK in den letzten Jahren um acht bis zehn Prozent jährlich und betragen bereits 126 Millionen Euro im Jahr. Die enormen Kostensteigerungen gehen zu zwei Drittel auf das Konto neuer und sehr teurer Medikamente, die aber oft lebensrettend und lebensnotwendig sind. Diese Innovationen können in Zukunft nur finanziert werden, wenn in anderen Bereichen zu bewährten und erprobten Heilmitteln gegriffen wird.
Bei den Medikamenten gibt es jährlich rund 4 Millionen Euro Einsparungspotential, wenn in den jeweiligen Wirkstoffgruppen das günstigste Heilmittel gewählt wird.
„Für uns steht der Patient im Vordergrund. Mit unserer Initiative sichern wir eine gute medikamentöse Versorgung und gehen verantwortungsvoll mit den Geldern der Versicherten um. Wir wollen die Gesundheitsversorgung und die notwendigen Medikamente in Salzburg langfristig sichern “ stellt Obmann Siegfried Schluckner für die Salzburger Gebietskrankenkasse klar.
Für Ärzte & Ärztinnen
Arbeitsbehelf 3. Quartal
Im nachfolgenden PDF finden Sie den vollständigen Arbeitsbehelf zur Medikamentenvereinbarung. Er ist die Druckversion Ihrer Ökotool-Datenbank.
Pressemeldungen der SGKK zur Salzburger Medikamentenvereinbarung
Für Patientinnen und Patienten

