Fünf Unternehmen erhalten Gütesiegel für Gesundheitsförderung
Weitere fünf Salzburger Unternehmen gehören nun zum exklusiven Kreis derjenigen österreichischen Firmen, die für umfassende Gesundheitsförderung ausgezeichnet wurden. Das „Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung“ wird vom Österreichischen Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung als offizielles österreichisches Qualitätszeichen vergeben. Es bekommen nur solche Betriebe, die dauerhafte Maßnahmen für ein gesünderes Arbeitsumfeld umsetzen. Die Salzburger Gebietskranken- kasse ist im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung die zentrale Anlaufstelle in Salzburg.
Am 9. März wurde in der Salzburger Gebietskrankenkasse erneut das Gütesiegel an fünf Salzburger Unternehmen verliehen. „Mit diesen fünf neuen Gütesiegelbetrieben haben wir in Salzburg nun 20 Vorzeige-unternehmen, die den Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter so gestalten, dass diese gesund bleiben können“, freut sich Obmann Siegfried Schluckner.
Mit Rieder Beton und Fahnen Gärtner erhielten erneut zwei Pinzgauer Unternehmen das Gütesiegel. Das Maishofener Betonwerk Rieder setzte seit Jänner 2007 eine Fülle von Maßnahmen um. Ein zentraler Schwerpunkt waren neue Arbeitszeitmodelle, die vor allem auf einen besseren Umgang mit Stress und Arbeitsdruck zielten.
Ein zweiter Schwerpunkt war die Verbesserung der Hallen und Gebäude, um bessere physische Arbeitsbedingungen zu schaffen. Begleitet wurde dies von einem umfassenden Gesundheitsprogramm mit Seminaren, Bewegungs- und Ernährungsangeboten. Auch bei Fahnen Gärtner im Mittersill standen Kommunikationsschulungen
und Führungskräfteseminare neben ergonomischen Maßnahmen
zur Arbeitsplatzverbesserung im Zentrum.
Akzo Nobel Coatings ist heuer das Flachgauer Unternehmen, das
das Gütesiegel erhielt. Der Elixhausener Lacke- und Farbenerzeuger Akzo Nobel setzte seit Mai 2006 eine Fülle von Maßnahmen um. Ein zentraler Schwerpunkt waren das Kommunikationsklima, der In- formationsfluss und die Verbesserung der Teamarbeit. Ziel war es, einen besseren Umgang mit Stress und Arbeitsdruck aufzubauen.
Ein zweiter Schwerpunkt waren eine Fülle von Bewegungs- und Ausgleichsangeboten für die Mitarbeiter.
Neben diesen drei Unternehmen erhielten noch die Gemeinde Bergheim – als Gemeinde Betreiber eines Wirtschaftshofes, eines Seniorenzentrums, zweier Kindergärten und anderer Einrichtungen - und der Gesundheitsdienstleister AVOS das Gütesiegel.
„Gesundheitsförderung ist eine Maßnahme, bei der alle gewinnen“, zeigt sich SGKK-Obmann Schluckner überzeugt: „Die Arbeitnehmer haben weniger gesundheitliche Belastungen, die Arbeitgeber bekommen die motivierteren und produktiveren Mitarbeiter.“
Folgende Salzburger Unternehmen wurden am 9. März mit dem Österreichischen Siegel für Gesundheitsförderung ausgezeichnet:
Pinzgau:
- Fahnen Gärtner, Mittersill
- Betonwerk Rieder, Maishofen
- AVOS (Arbeitskreis Vorsorgemedizin Salzburg)
Flachgau:
- Akzo Nobel Coatings Gmbh, Elixhausen
- Gemeinde Bergheim
Im Bild (v.l.n.r.) SGKK-Elisabeth Zeisberger, SGKK-Obmann Siegfried Schluckner, der Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, Christoph Hörhan, mit den Preisträgern: Sabine Stadler vom Arbeitskreis Vorsorgemedizin, Geschäftsführer Gerald Heerdegen von Fahnen Gärtner, Geschäftsführer Ralf Dirnberger von Betonwerk Rieder, Geschäftsführer Peter Haempel von Akzo Nobel und Bürgermeister Johann Hutzinger (Bergheim).

