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Case-Management

Das GIZ hat einen breiten Zugang zum „Case Management“ (persönliche Einzelfallbetreuung) gewählt: dieser ist nicht diagnosebezogen.

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Ausgangspunkt für unser Case Management ist eine Krankheit, von der sich der gesamte Versorgungsbedarf ableitet.

Case Management ist ein Instrument, um hilfsbedürftigen Menschen eine individuelle, kontinuierliche und effektive Unterstützung anzubieten, um sie durch das Gesundheits- und Sozialsystem zu leiten. Durch diese Betreuung soll eine für die Versicherten optimale Hilfestellung zur Selbsthilfe gewährleistet werden. Die Zielgruppe dafür sind SGKK-Versicherte mit multiplem Versorgungsbedarf, also Menschen, die auf Grund ihrer Erkrankung ein Problem mit der medizinischen Versorgung, mit der Finanzierung ihres Lebensunterhaltes und mit ihrem sozialen Umfeld haben.


Case Management ist jedoch keine Betreuung in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht. Die BetreuerInnen erheben den Ist-Zustand und erstellen einen bedarfsgerechten Versorgungsplan für die/den Hilfesuchende/n. Sie suchen die zuständigen Stellen und klären deren Kompetenzbereich, um die betreffende Person zielgerichtet weitervermitteln zu können. Dabei werden die vorhandenen Ressourcen der/des Versicherten und dessen soziales Umfeld berücksichtigt und in den Versorgungsplan eingebunden. Anschließend wird erhoben, ob durch diese Einrichtungen der Versorgungsbedarf gedeckt werden konnte.

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