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Was ist die e-card?

Die e-card ist die Schlüsselkarte („key-card“) des Patienten, die er seinem Arzt oder in einer Gesundheitseinrichtung vorlegt. Mit diesem „Schlüssel“ erhält der Arzt Zugriff auf die Anspruchsdaten.

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 Sie dient auch als Nachweis gegenüber dem Krankenversicherungsträger, dass man in der Ordination anwesend war, um eine Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Auf der der Vorderseite der e-card sind Name, Titel, Sozialversicherungsnummer sowie die Kartenfolgenummer aufgedruckt. Zusätzlich befinden sich auf der Karte noch die Nummer der e-card Serviceline und die Web-Adresse der österreichischen Sozialversicherung. Alle aufgedruckten Daten sowie das Geschlecht und das Geburtsdatum sind auch am Chip gespeichert.  Informationen über den Versicherungsstatus – das heißt, ob und bei welchem Krankenversicherungsträger man versichert ist – oder ob z. B. eine Rezeptgebührenbefreiung vorliegt, werden beim Einlesen der e-card überprüft. Diese Daten sind nicht auf der Karte selbst, sondern in der Betriebszentrale des e-card Systems gespeichert. Auf der neuen Kartengeneration sind die Buchstaben „sv“ für Sozialversicherung in Blindenschrift angebracht. Die e-card ist damit die erste Karte in Österreich, die dieses Zusatzservice bietet.

Zwei Nachweise auf einer Karte

Auf der Rückseite der e-card befindet sich die Europäische Krankenversicherungs-
karte (EKVK). Sie ersetzt den Auslandskrankenschein für die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen bei vorübergehenden Aufenthalten (z.B. Urlaubsreisen) in EU-Mitgliedsstaaten, EWR-Staaten und der Schweiz.  

Mehr zur EKVK.