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Was ist ein Privatrezept?

Wenn Wahlärzte keine Rezepturgenehmigung haben, können Sie keine Medikamente auf Kosten der SGKK verordnen, sondern verwenden ein Privatrezept. Auch Ärztinnen und Ärzte in Krankenhäusern können Medikamente auf einem Privatrezept verordnen.

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Der Unterschied zu einem Kassenrezept ist, dass die Ärzte bei Privatrezepten nicht an die Richtlinien über die ökonomische Verschreibweise von Heilmitteln gebunden sind. Sie können ein solches Wahlarzt- bzw. Krankenhausrezept in einer SGKK-Servicestelle vorlegen und prüfen lassen, ob es einem Kassenrezept gleichgestellt werden kann. Abgesehen von der Rezeptgebühr entstehen Ihnen dann keine Kosten.

Ein Privatrezept für ein bewilligungspflichtiges Medikament gilt dann als Kassenrezept, wenn es von der SGKK bewilligt wird.

Sie müssen nur dann in der Apotheke den vollen Privatverkaufspreis des Heilmittels bezahlen, wenn:

  • das Privatrezept nicht in ein Kassenrezept umgewandelt werden kann,
    weil das Medikament nicht den Richtlinien über die ökonomische Verschreibweise entspricht oder
  • ein bewilligungspflichtiges Arzneimittel nicht von der SGKK bewilligt wird.

 

Haben Sie ein Medikament selbst bezahlt, können Sie die Rechnung bei der SGKK zur Kostenerstattung einreichen. Sie erhalten 80 Prozent der Kosten, die der Kasse für dieses Heilmittel auf Kassenrezept entstehen würden (Achtung: das sind nicht 80 Prozent des Rechnungsbetrages!), abzüglich der Rezeptgebühr.