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Antrag, Zuständigkeit & Fristen

Ihr neues Leben mit Ihrem Kind soll unbelastet und ohne finanzielle Sorgen beginnen. Möglich wird dies durch das Kinderbetreuungsgeld.

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Es wird unabhängig von einer früheren Erwerbstätigkeit oder Pflichtversicherung für das jüngste Kind ausbezahlt. Es handelt sich dabei um eine Leistung des Bundes, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen abgewickelt wird.

Nach der Geburt des Kindes (bzw. der Kinder bei Mehrlingsgeburten) müssen Sie für
den Erhalt des Kinderbetreuungsgeldes einen Antrag beim zuständigen Krankenversicherungsträger stellen. Zuständig für Sie ist jene Versicherung, bei der Sie versichert sind oder zuletzt versichert waren, und zwar in folgender Reihenfolge:

  • Der Krankenversicherungsträger, bei dem Wochengeld bezogen wurde bzw. wird.
  • Ansonsten der Krankenversicherungsträger, bei dem ein Elternteil (mit-)versichert
    ist oder zuletzt war.
  • In allen anderen Fällen: die Gebietskrankenkasse, bei der der Antrag auf Kinderbetreuungsgeld gestellt wird.
      

Das Kinderbetreuungsgeld kann frühestens am Tag der Geburt beantragt werden (mit einer Kopie der Geburtsurkunde). Bei Adoptiv- und Pflegekindern gilt es ab dem Tag, ab dem das Kind in Pflege genommen wird. Wird der Antrag später gestellt, wird das Kinderbetreuungsgeld maximal bis zu sechs Monaten rückwirkend ausbezahlt (entscheidend ist das Datum des Einlangens beim Krankenversicherungsträger).