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Vorzeitiger Mutterschutz

Wenn in der Schwangerschaft Komplikationen auftreten und Ihr Arzt bestätigt, dass durch Ihre Arbeitstätigkeit die Gesundheit bzw. das Leben des Kindes und Ihre Gesundheit gefährdet sind, können Sie um vorzeitigen Mutterschutz ansuchen.

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Mit dem Befund Ihres Arztes müssen Sie entweder einen Inspektionsarzt im Arbeitsinspektorat (AMS) oder den Amtsarzt im Gesundheitsamt aufsuchen, der Ihnen ein ärztliches Zeugnis für den vorzeitigen Mutterschutz ausstellt. Dieses legen Sie uns dann bitte vor. Ab dem Tag der Bestätigung durch den Amts- oder Inspektionsarzt erhalten Sie das Wochengeld.

Das Wochengeld gebührt in diesen Fällen auch für die Dauer eines individuellen Beschäftigungsverbotes.

Werdende Mütter in der Gastronomie dürfen nicht im Raucherbereich beschäftigt werden (=vorzeitiger Mutterschutz nach dem Tabakgesetz, keine amtsärztliche Bestätigung erforderlich).