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SGKK erwartet für 2015 leichtes Minus

Medikamentenkosten steigen um mehr als zehn Prozent

Geldscheine und Pillen

Die Salzburger Gebietskrankenkasse erwartet für das Jahr 2015 ein leichtes Minus von 1,5 Millionen Euro. Insgesamt werden rund 800 Millionen für Versicherungsleistungen ausgegeben. Hauptursache für das prognostizierte Minus in der Bilanz ist der außerordentlich starke Anstieg der Medikamentenkosten um 10,3 Prozent. Die Ausgaben in diesem Bereich werden rund 154 Millionen Euro betragen und damit um 15 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. „Dank unserer Rücklagen können wir ein negatives Jahresergebnis aus eigener Kraft abdecken. Medikamentöse Therapien, die 100.000 Euro und mehr pro Person kosten, stellen aber die Finanzierbarkeit auf die Probe. Die Pharmaindustrie sollte auch aus Eigennutzen an einem langfristig finanzierbaren Gesundheitssystem interessiert sein“, erklärt SGKK-Obmann Andreas Huss.


weiter zur Presseinformation vom 14.08.2015 (162.7 KB)