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Information Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist eine sehr ernste Erkrankung - und eine der meist verbreiteten in Österreich. Damit einhergehend sind lange Krankenhausaufenthalte und häufige Folgeaufenthalte.

Stethoskop mit Herz

Immer mehr Menschen werden in den kommenden Jahren mit der Diagnose konfrontiert sein, einerseits durch die steigende Lebenserwartung, und andererseits durch die verbesserten kardiologischen Therapiemöglichkeiten.

Als Herzinsuffizienz wird das Unvermögen des Herzens bezeichnet, die vom Körper benötigte Blutmenge bedarfsgerecht zu befördern. Die gebräuchliche deutsche Übersetzung lautet „Herzschwäche“. Herzinsuffizienz bedeutet aber nicht nur eine krankhaft verminderte Pumpfunktion (systolische Herzinsuffizienz oder Herzmuskelschwäche), sondern auch eine gestörte Füllung des Herzens (diastolische Herzinsuffizienz bei normaler oder gar gesteigerter Pumpfunktion), die zur Herzinsuffizienz führen kann.

Die chronische Herzinsuffizienz wird entsprechend den Empfehlungen der New York Heart Association (NYHA) in vier Stadien, die sogenannten NYHA – Stadien, eingeteilt. Es handelt sich hierbei um eine Klassifikation nach Leistungsfähigkeit.