DRUCKEN

Verdachtsdiagnose Herzinsuffizienz

Die Verdachtsdiagnose einer Herzinsuffizienz wird in der Regel aufgrund der Symptome gestellt, die die PatientInnen angeben: Allgemeine Erschöpfung, Dyspnoe, Müdigkeit, Flüssigkeitsretention.

Stethoskop mit Herz

Im Anschluss an die klinische Untersuchung und Anamnese wird entsprechend den Leitlinien ein EKG angefertigt und eine Basislabordiagnostik durchgeführt. Bei weiterhin bestehendem Verdacht auf eine Herzinsuffizienz erfolgt durch den Kardiologen eine Echokardiographie sowie bei Bestätigung der Verdachtsdiagnose die Veranlassung einer weiterführenden Diagnostik. Diese versucht die verursachenden Erkrankungen zu definieren und die Schwere der Herzinsuffizienz zu bestimmen. Nach Abschluss der Diagnostik werden die therapeutischen Maßnahmen in die Wege geleitet. In der Regel steht bei der chronischen Herzinsuffizienz die medikamentöse Therapie im Vordergrund.

Bei Medikation mit Medikamenten aus den Gruppen der ACE-Hemmer bzw. AT-II-Antagonisten und der Betarezeptorenblocker ist eine deutliche Prognoseverbesserung für die PatientInnen belegt. Weitere Medikamente werden in Abhängigkeit von der konkreten Ausprägung der Erkrankung von den behandelnden ÄrztInnen verordnet. Bezogen auf den Lebensstil wird bei stabiler Herzinsuffizienz eine leichte körperliche Aktivität empfohlen - ebenso wie eine weitgehende Reduktion des Alkoholkonsums sowie ein Rauchstopp.