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Allgemeine Voraussetzungen für eine Mitversicherung

Wer gesetzlich krankenversichert oder freiwillig selbst versichert ist, kann bestimmte Mitglieder der Familie in der Krankenversicherung mitversichern. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, ist die Mitversicherung beitragsfrei, also für die Betroffenen kostenlos. In bestimmten Fällen ist jedoch ein Zusatzbeitrag zu zahlen.

Frau berät Mann am Schalter

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Mitversicherung: 

  • Der Angehörige darf selbst keine gesetzliche Krankenversicherung haben.
  • Der Angehörige muss seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben (ausgenommen davon sind Kinder, die im Ausland studieren oder eine Schul-bzw. Berufsausbildung machen)

    weitere Informationen zum Studium bzw. zur Schul-oder Berufsausbildung im Ausland

    weitere Informationen zum gewöhnlichen Aufenthalt

  • Das Familienmitglied, bei dem sich Angehörige mitversichern, muss entweder eine Pflichtversicherung oder eine Selbstversicherung in der Krankenversicherung haben. Eine Pflichtversicherung kann z. B. durch eine Beschäftigung, eine Pension oder eine Leistung des Arbeitsmarktservice (AMS) vorliegen.

 

Ist ein Angehöriger im Ausland erwerbstätig, gesetzlich krankenversichert oder bezieht eine ausländische Pension (Rente), gelten eigene Bestimmungen. Eine Prüfung des Einzelfalls ist notwendig.

Bei Selbstversicherungen ist der Kreis der Angehörigen, die mitversichert werden können, eingeschränkt.

Bestimmte freiberuflich tätige Personen mit Kammermitgliedschaft (z. B. Rechtsanwälte, Ärzte) können nicht als Angehörige mitversichert werden.

  

Welche Personen können mitversichert werden? 

Eine Mitversicherung kommt für folgende Angehörige in Frage: 

  • Ehegatten und Ehegattinnen
  • eingetragene Partner und Partnerinnen
  • Verwandte und nicht verwandte haushaltsführende Personen(z.B.: Lebensgefährte/Lebensgefährtin), egal, ob gleich- oder andersgeschlechtlich, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
  • Pflegende Personen
  • Kinder unter 18 Jahren (gilt auch für Stiefkinder, Wahlkinder, Enkelkinder und Pflegekinder)
  • Kinder ab 18 Jahren, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z. B. Studium, Erwerbsunfähigkeit)