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Wie hoch ist der Zusatzbeitrag?

Der Zusatzbeitrag in der Höhe von 3,4 % der Beitragsgrundlage des Versicherten wird von der SGKK vorgeschrieben und muss vom Versicherten bezahlt werden,  nicht vom Angehörigen. Der Zusatzbeitrag wird monatlich abgerechnet.

Geldscheine in einer Hand

Was versteht man unter Beitragsgrundlage?

Je nach Art der Versicherung werden entsprechende Beitragsgrundlagen für die Berechnung des Zusatzbeitrages herangezogen.

  • Dienstnehmer bzw. Versicherte der sozialen Krankenversicherung:
    Sozialversicherungspflichtiges Erwerbseinkommen inklusive Sonderzahlungen.
    (Hier wird die beim Hauptverband zuletzt gespeicherte Beitragsgrundlage des zweitvorangegangenen Kalenderjahres aus allen Beschäftigungsverhältnissen herangezogen. Sind derartige Grundlagen noch nicht vorhanden, wird das aktuelle Erwerbseinkommen berücksichtigt.)

  • Krankenversicherte Pensionisten:
    Aktueller monatlicher Pensionsbezug zuzüglich der Sonderzahlungen

  • Selbstversicherte in der Krankenversicherung:
    Die für die Selbstversicherung herangezogene Beitragsgrundlage gilt als Berechnungsgrundlage.

  • Mehrfachversicherte:
    Im Falle einer Mehrfachversicherung ist der Zusatzbeitrag
    aus jedem einzelnen Beschäftigungsverhältnis zu zahlen.

     
Info

Der Zusatzbeitrag ist auch für einzelne Kalendertage zu bezahlen.

(z.B.: Ende der Beschäftigung an einem Freitag, Arbeitslosengeld ab Mittwoch)

In diesem Fall muss der Zusatzbeitrag für vier Kalendertage (Samstag bis Dienstag) bezahlt werden.

Sonst gelten für jedes Kalendermonat 30 Tage.

Was passiert mit dem Zusatzbeitrag?

Der Zusatzbeitrag bleibt nicht beim Krankenversicherungsträger, sondern fließt über den Weg der Krankenanstaltenfinanzierung in das Bundesbudget.