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August: Tomatenmarmelade mit Chili

Beim Kochen von Obst und Gemüse gehen viele Vitamine und Mineralstoffe verloren. Das gilt jedoch nicht für den sekundären Pflanzenstoff Lykopin, der in Tomaten steckt. Er kommt vor allem in der Schale vor, ist hitzestabil und bleibt beim Kochen großteils erhalten.

Tomaten_im_Supermarkt_Quelle: 142893_BilderBox.com

Gleichzeitig reduziert sich beim Erhitzen der Tomaten der Wassergehalt der Früchte, so dass der Anteil an Lykopin in erhitzten Tomaten höher ist als in rohen:
100 g Tomatenpüree enthalten rund 22 mg Lykopin, die gleiche Menge rohe Tomaten nur rund 3 mg.

Lykopin wirkt antioxidativ, baut also aggressive Sauerstoffverbindungen ab und verringert damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem kann es möglicherweise der Entstehung bestimmter Krebsarten vorbeugen.

Zutaten

  • 1 TL frischer Oregano, gehackt
  • 700 g reife Tomaten
  • 300 g Bio-Gelierzucker 2:1
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 2 Chilischoten
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Tomaten kreuzweise einritzen und mit heißem Wasser überbrühen, die Haut abziehen, Strunk herausschneiden und klein würfeln. Chilis waschen, aufschlitzen, entkernen und klein schneiden.
  2. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Chilistücke dünsten – nicht bräunen! Tomatenwürfel und Gelierzucker dazugeben, gut umrühren. Topf von der Herdplatte ziehen und die Tomaten zugedeckt für 20 Minuten ziehen lassen.
  3. Tomaten wieder langsam zum Kochen bringen, dabei ständig umrühren und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Eine Gelierprobe machen und anschließend Salz, Pfeffer und Oregano unterrühren.
  4. Marmelade noch heiß in saubere Schraubgläser füllen und sofort verschließen. Schmeckt auf Brot, zu Käse und gegrilltem Fleisch.

Pro 30 g Portion (Angaben gerundet)

  • 42 kcal
  • 0,3 g F
  • 9 g KH